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Es werden Posts vom Januar, 2019 angezeigt.

Jewels of the past-Tasting: Macduff Distillery, 1975, Connoisseurs Choice, 40%

Nachdem wir nun schon begonnen haben einige Jeweks of the past zu probieren geht es nun weiter mit einem Macduff-Sample

Die Fakten:
Gordon & Macpahil
Connoisseurs Choice
Macduff Distillery
Destilled: 1975
Alk.geh.: 40%

Geruch:
Kaum im Glas bieten sich sofort Aromen nach reifen Erdbeeren, old bottle flavour (wachsig, Petroleum, Parafin) und altem Riesling. Was für ein Start. Teils meint man man steht in einem Bücherladen mit alten Holzmöbeln. Dann finden sich reife Mandarinen, Blutorangen, und wiederum alter Weisswein. Trotz des Alters ist der Geruch aber auch frisch mit einem gewissen säuerlichen Kick. Auch an diesem alten Exemplar könnte man ewig schnüffeln. Ein Abstand zu den modernen Malts als würde man unser Sonnensystem schon lange verlassen haben. Ganz verhalten im Hintergrund entwickelt der auch noch eine leicht Vanillenote. Extrem komplex.

Geschmack:
Der Geschmack ist wunderbar rund, weich, cremig mit Vanille und reifen Brombeernoten. Unglaublich ausbalanciert und gereift. Dann wied…

SMWS 37.106, “Apple harvest”, 15 Jahre, 54,5%

Weiter geht es heute auf unserer sporadischen Whiskyreise. Diesmal wieder in die Speyside zu einem Klassisker. Hierbei handelt es sich um eine Lagerung zuerst im Bourbon Fass und anschließend einer Nachreifung in einem Rotweinfass. Mal sehen was diese Kombination zu bieten hat.

Die Fakten:
SMWS 37.106
"Apple harvest"
Alter: 15
Dist.: 1.10.2002
Cask Type: 14 Jahre, Ex-Bourbon Hogshead, 1 Jahr 1st Fill Charred Ex-Red Wine Barrique
Alk.geh.:54,5%

Geruch:
Der Geruch des Malts startet pur zu Beginn relativ zurückhaltend. Eine leicht alkoholische Nase ist zuerst erkennbar. Dann folgen Noten nach frischen Äpfeln und Birnen. Kurz darauf gesellt sich auch Honig dazu. Eine leichte Säurenote ergänzt den Geruchseindruck bevor Aromen nach Kumquats wahrnehmbar werden. Rote karamellisierte Zwiebeln sind ebenfalls zu riechen. Im Hintergrund entwickeln sich Vanillearomen immer stärker. Der Geruch wird je länger er Luft bekommt würziger und runder. eine gewisse Fleischigkeit ist auch zu erkennen.

Mit d…

Glenlivet, Gordon & Macphail, Distillery Label, 12 Jahre, 40%

Nach einigen Biertastings geht es nun zu einem alten Klassiker. Das aber im wahrsten Sinne des Wortes. Es handelt sich dabwei um eine Abfüllung von G & M aus vermutlich den 80ern.

Die Fakten:
Gordon & Macpahil
Distillery Label
Gelnlivet
Alter: 12 Jahre
Alk.geh.: 40%

Geruch:
Dieser Malt bietet in der Nase trotz des "Alters" der Flasche eine relativ frische Nase. Überraschend. Dann findet sich Vanille und eine schöne, reife, alte Fruchtnote. Aromen nach altem Riesling sind auch zu finden.

Geschmack:
Im Mund offeriert der Malt weiche Fruchtaromen. Diese sind eher leicht mit einer malzigen Grundbasis versetzt. Birnen und Äpfel geben sich ein Stelldichein. Der Körper ist mittel, wie auch die mittlere Komplexität. Eine sehr leichte Rauchromen vermag man ebenso wahrzunehmen wie einen klassischen Old Bottle Flavour. Der Rauch könnte von einem etwas stärker getorften Malz kommen als es heute Verwendung findet oder von der Fassart beeinflußt sein.

Abgang:
Der Abgang ist mittel mit einem l…

Beer Tasting - Elch-Bräu, “Weizen”, 5,4%

Nach Ausflügen nach Schottland und Österreich geht es heute einmal wieder in die heimischen Gefilde. Ein Klassiker in Nordbayern ist Elch-Bräu. Also auf gehts.

Die Fakten:
"Weizen"
Elch-Bräu, Thuisbrunn
Art: Weizen
Malz: keine Angabe
Hops: keine Angabe
IBU: keine Angabe
Hefe: k.A.
Alkoholghealt: 5,2%

Nase:
Die Nase des Elches :-) bietet eine schöne cremige Malzigkeit. Danach folgt der Geruch nach nach frisch gebackenem Karpfen (würzig, aber nicht nelkig). Die würzige Note ist wirklich außergewöhnlich. Nelken, würzig fleischig, Schweinebraten. Krass.

Geschmack:
Ultraweiches Mundgefühl. Auch im Geschmakc finden sich wieder deutliche Nelken- und Würzenote. Der Körper ist mittel. Dann findet sich Weißbrot geröstet. Ultratrinkbar. Komplexität mittel. Leichte Bananennoten im Hintergrund aber nur sehr verhalten.

Abgang:
Das Bier endet mittellang, malzig, fruchtig und mit Aromen nach Weißbrot.

Fazit:
Flüssiges Frühstücksbrötchen. Ultrasüffig. Franken in einem Glas.

Gelegenheit zum Trinken:
Zum geback…

Beer Tasting - Ottakringer Brauwerk/Manner, “Schnittenfahrt”, 5,4%

Ottakringer ist ja nicht so die hochwertige Biersorte. Nichts desto trotz gibt es dort zumindest kreative Marketingleute, welche in Zusammenarbeit mit Manner ein Bier namens Schnittenfahrt rausbringen.

Die Fakten:
"Schnittenfahrt"
Ottakringer
Art: Imperial Baltic Stout
Malz: keine Angabe
Hops: keine Angabe
Besonderheiten: mit Waffeln und Vanille gebraut
IBU: keine Angabe
Hefe: k.A.

Nase:
Der Geruch beginnt ungewöhnlich cremig begleitet von einer leicht metallischen Noten. Dann würzig und fleischig mit deutlichen Röstmalznozentönen.

Geschmack:
Im Geschmack deutlich malzig und mit süßlich-bitteren Melassetönen Melasse Noten. Auch im Geschmack deutliche Cremigkeit. Evils etwas entuell sogar eetwas zu bitter-süß. Der Körper und die Komplexität sind mittel.

Abgang:
Das Bierchen endet eher kurz, geprägt von Röstmalzaromen mit einer leichten Bitterschokoladenbegleitung.

Fazit:
Ein nettes Bier.

Gelegenheit zum Trinken:
Geht auch mal so

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Beer Tasting - Brauhaus Gusswerk, “Austrian Amble Ale”, 5,4%

Heute verschlägt es uns wieder einmal zu unserer Nachbarn nach Österreich. Diemsla geht es zum Gusswerk. Einer Kreativschmiede.

Die Fakten:
"Austrian Amber Ale"
Brauhaus Gusswerk
Art: Amber Ale
Malz: keine Angabe
Hops: keine Angabe
IBU: keine Angabe
Hefe: k.A.
Alkoholgehalt: 5,4%

Nase:
Die Nase offriert fruchtige Orangennoten mit Malz- und Honigaromen. Leichte Aromen nach Sauerteigbrot mit einem Hauch Butteraufstrich. Absolut rund, würzig und satt.

Geschmack:
Der Geschmack bietet zu Beginn fruchtig-bittere Hopfenaromen. Grapefruit und Holunder in Mischung mit saftiger Malzbasis. Dazu gesellt sich eine würzig und leicht fleischige Note. Der Körper ist mittel und die Komplexität mittel bis hoch

Abgang:
Das Bier endet hopfig am Zungengrund. Nebenan findet sich wieder die malzige Grundbasis die aber doche twas zurücktritt.

Fazit:
Ein gut gemachtes Bier, welches bitter-fruchtige Noten mit einer runden Malzbasis kombiniert. Sehr rund.

Gelegenheit zum Trinken:
Pur oder zur Brotzeit.

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