Beer Tasting, “Weizen Doppelbock”, Brauhaus Riegele, 8,0%

Als Kalenderpräsent zum 11. Dezember findet sich hinter dem Packkartontürchen ein Weizen-Doppelbock aus dem rennomierten Augsburger Brauhaus Riegele. Dem Hause aus dem ein Biersommelierweltmeister stammt, kann man wohl nur schwerlich ein gutes Bier absprechen. Meint man. Mal sehen, ob das Bier diese Vorschußlorbeeren auch verdient, oder eher nur mehr Schein als Sein ist.

Die Fakten:
"Weizen-Doppelbock"
Brauhaus Riegele
Deutschland
Alk.geh.: 8,0%
Weizen-Doppelbock
Malz: keine besondere Angabe
Hefe: keine besondere Angabe
Hopfen: keine besondere Angabe

Nase:
Schokoladig und malzig beginnt der Geruch. Dann finden sich Kräuterliköraromen. Melassetöne sind auch zu finden. Die Aromen sind wunderbar eingebunden. Entgegen manch anderen Doppelböcken sind die süßen Töne aber nicht überlagernd. Die Nase ist feinverwoben und komplex. Ein sophisticated beer.

Geschmack:
Das Mundgefühl ist zu Beginn moussierend. Der Geschmack bietet Malzaromen, die aber sofort von fruchtigen Tönen begleitet werden. Man nimmt Aromen von Rotwein war. Die Süße ist vorhanden, aber auch hier wieder nicht überlagernd, sondern rund und perfekt eingebunden. Der Körper ist voll und die Komplexität ist hoch.

Abgang:
Das Bier endet rund weich, mit malziger Grundbasis und auch wieder leichten Rotweinaromen. Der Abgang ist lang.

Fazit:
Ein Bier macht seinem Ursprung alle Ehre macht. Ein Doppelbock in Perfektion. Voll, malzig, aber zugleich auch fruchtig und komplex. Die Aromen sind toll verwoben.

Gelegenheit zum Trinken:
Zu einem italienischen Carpaccio ebenso geeignet wie zu einem schokoladigen Desert, zu Früchtekuchen oder vielleicht sogar zu einer guten dominikanischen Zigarre.

(8,5)

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